Laravel – Warum solltest du es einsetzen?

Der schwierigste Teil einer Aufgabe ist es, überhaupt anzufangen. Oft verlierst du dich in unwichtigen Details und es dauert ewig, bis du mit der eigentlichen Arbeit beginnen kannst.

Glücklicherweise gibt es in der Softwareentwicklung eine Abhilfe für dieses Problem: Es nennt sich Frameworks. Sie geben dir einen Rahmen, an dem du dich orientieren kannst. Bekannte Frameworks bieten Sicherheit, da sie von viele Nutzer*innen begutachtet, implementiert und getestet werden. Eines dieser Frameworks ist Laravel. In diesem Blogartikel erklären wir dir, wieso Laravel deine beste Wahl ist, wenn du eine komplette Web-Applikation bauen möchtest.

Was ist Laravel?

Laravel ist ein Open-Source-Web-Framework. Es besticht durch eine elegante und ausdrucksstarke Syntax. Von Haus aus liefert Laravel alle Werkzeuge, die du benötigst, um eine Web-Anwendung zu bauen. Laravel bietet einen besonders einfachen Einstieg, sodass du selbst mit wenig Wissen schon eine anspruchsvolle, sichere und effiziente Lösung entwickeln kannst. Dabei sind gleichzeitig die Möglichkeiten für erfahrene Entwickler*innen nahezu grenzenlos. Laravel wächst mit den Anforderungen, die du an das Framework stellst. Und du wächst mit Laravel.

Aus technischer Sicht ist Laravel ein Model-View-Controller-, kurz MVC, Framework. Laravel 1 erschien 2011 und ist komplett in PHP geschrieben. Laravel kommt mit einem sehr guten Object-Relationship-Mapper (Eloquent), einem sehr hilfreichen Kommandozeilen-Programm (Artisan), Unterstützung für Queues, einer von vornherein eingerichteten Umgebung für Unit Tests, Optionen für fertige Authentifizierung, die als Composer-Pakete installiert werden können, und noch vielem mehr.

Um dir einen vollständigen Überblick zu schaffen, ist die Laravel-Dokumentation der beste Ort. Mit einfacher Sprache und guten Beispielen ist sie eine der besten Open-Source-Dokumentationen, die man finden kann.

Die Community

Die Laravel-Community ist ein wichtiger Grund, wieso das Framework dort steht, wo es heute ist. Support findest du in unzähligen einschlägigen Foren, in Kommentarspalten von Videos und an weiteren unzähligen Orten, in denen Entwickler*innen grassieren. Egal welcher noch so skurrile Fehler dir entgegentritt, quasi immer ist die Lösung nur eine Suchanfrage entfernt.

Probleme, neue Features und Optimierungen werden von der Community umgesetzt und in Abstimmung mit dem Laravel-Team veröffentlicht. Neue Software-Erweiterungen werden konstant entwickelt. Das Angebot ist inzwischen so groß, dass du die freie Wahl hat, welche Pakete du nutzen möchte. Gesamte Geschäftszweige haben sich um das Ökosystem Laravel gebildet.

Sicherheit durch Qualität und Quantität

Hinter Laravel steht ein Kernteam aus mehreren Mitarbeiter*innen, die hauptberuflich an Laravel, sowie dem Laravel-Ökosystem arbeiten. Probleme werden schnell bearbeitet, und neue Codeschnipsel durchgehen einen intensiven Prozess der Prüfung, bis sie Teil des Frameworks werden. Dabei werden hohe Standards eingehalten, welche durch die Natur von Open-Source-Software öffentlich einsehbar sind. Dadurch entsteht die hohe Stabilität und Codequalität, die du im Laravel-Quellcode finden kannst.

Trotz der hohen Qualität kann es natürlich mal zu Fehlern kommen. Hier kommt eine Zahl zu tragen: 27 616 889. So oft wurde Laravel laut https://packagist.org zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels bereits installiert. 27 616 889 Projekte, welche mal mehr, mal weniger intensive Entwicklungsprozesse durchlebt haben. Unzählige Nutzer*innen haben Laravel-Applikationen verwendet. Wenn man eine Laravel-App nutzt, hat man die Sicherheit, das gleichzeitig Millionen Menschen Tester des Codes sind, den man als Gerüst für seine Applikation nutzt.

Das Dogma der Einfachheit

Viele der bis hierhin erwähnten Punkte treffen nicht nur auf Laravel zu. Das, was Laravels größtes Alleinstellungsmerkmal ist, ist zugleich eines der größten Streitthemen, wenn es um das Framework geht. Eine frische Laravel-Applikation kommt mit diversen Konventionen daher, welche einem den Weg suggerieren, indem man seine Applikation bauen kann. Konvention über Konfiguration ist dabei das Motto, was Laravel auszeichnet. Für fast alles bietet Laravel eine simple Lösung. Dadurch, dass viele Entscheidungen bereits auf Framework-Ebene getroffen wurden, kann man sich als Entwickler*in zurücklehnen und sich auf das fokussieren, was man am liebsten macht: Code schreiben.

Beispiel: Laravel Syntax Code

Diese Herangehensweise hat schon viele Debatten rund um Laravel ausgelöst. Entwickler*innen fühlen sich eingeschränkt, da sie das Gefühl haben, dass ihnen Dinge aufgedrängt wurden. Dabei ist dies definitiv nicht der Fall. Zwar gibt einem Laravel einen Weg vor, aber wenn man sich dagegen entscheiden möchte, kann man dies immer tun.

Komplexe Sachverhalte werden so abstrahiert, dass man oft intuitiv und ohne einen Blick in die Dokumentation zu werfen, korrekten Code schreibt. Vor allem als Laravel-Novize kommt man am Anfang gar nicht aus dem Staunen über die “Laravel Magic” heraus. Und wenn man einmal diese Magie erleben durfte, ist es anschließend kaum vorstellbar, wieder zurückzugehen.

Kostenreduktion

Wieso man als Entwickler*in Laravel liebt, sollte klar geworden sein. Aber wieso sollten Unternehmen auf Laravel setzen?

Der einfachste Punkt ist, dass man sich einfach viel Entwicklungszeit sparen kann, da die grundlegenden Einstellungen bereits fertig sind. Die Lieferung von Features kann viel schneller beginnen, als wenn man den Nicht-Framework-Weg geht. Technische Schulden können gering gehalten werden, da Laravel durch seine vorgegebene Struktur einfacher wartbar bleibt. All das spart Geld und sorgt dabei auch gleichzeitig noch für bessere Stimmung bei den Entwickler*innen, die an dem Projekt arbeiten sollen.

Fazit

Laravel macht Spaß. Laravel ist sicher. Laravel ist effizient. Laravel verbindet eine ungeschlagene Entwicklungs-Experience mit einem starken Produkt. Egal, was deine Position ist, wenn du Laravel zu deinem Framework machst, wirst du nicht enttäuscht. Laravel wächst immer weiter, und mit Laravel wächst auch dein Projekt und du als Entwickler*in oder Unternehmen weiter.

Die Antwort, wieso Laravel, lautet also: Es hilft dir, ohne Umwege guten Code zu schreiben, – unterstützt durch moderne Standards, eine aktive Community und ein Ökosystem an Werkzeugen, die dir helfen werden, das beste aus deinen Möglichkeiten zu machen.

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